Sie wurde bereits früh, im Alter von 14 Jahren, von der US-amerikanischen Musikindustrie entdeckt. Als sie 16 Jahre alt war, nahm Jay-Z sie unter Vertrag. Es hieß, sie müsse in einer bestimmten Zeitspanne eine vorgegebene Anzahl an Alben produzieren. In diesem Zusammenhang fand auch das berühmte Treffen im 28. Stock eines Hotels statt, bei dem die 16-Jährige Verträge unterzeichnen sollte. Soweit ich mich erinnere, sagte er zu ihr, als sie zögerte, den berüchtigten Satz: „Es gibt aus diesem Raum nur zwei Ausgänge: Entweder du unterzeichnest das und kannst durch diese Tür wieder hinausgehen, oder du weigerst dich und nimmst das Fenster, um aus dem 28. Stock zu springen.“ Sie unterschrieb und wurde von da an zum Superstar, da ihr die besten Musiker zur Seite gestellt wurden, um Songs und Texte für sie zu schreiben.
Die Lieder, die in dieser Zeit reihenweise auf den Markt gebracht und durch ihre Stimme weltberühmt wurden, wären ohne ihr Gesangstalent und ihren phänomenalen Sexappeal wohl bedeutungslos geblieben; kaum jemand hätte sie sich freiwillig angehört. Sie wirkten wie das Produkt einer Musikfabrik, in der ein Quantencomputer bestimmte, eingängige Tonreihen vorgab und anschließend die passenden Instrumente auswählte, um die Tonspur massentauglich aufzupeppen. Das Einzige, was dabei auf der Strecke blieb, war ihre Seele. Diesen fabrikmäßig produzierten Songs fehlt es an Lebendigkeit und Authentizität. Es handelte sich um reinen Fließband-Trash, den teuer bezahlte Musiker aufzuwerten versuchten, um die Seelenlosigkeit zu übertünchen. Dabei wurde offensichtlich, dass hier ein junges Mädchen zum Goldesel der Musikindustrie umfunktioniert wurde. Auf ihr lastete ein enormer Produktionszwang, gekoppelt mit opulenten Bühnenauftritten, wodurch ihre jugendliche Energie im großen Stil verschwendet wurde.
Ein Bild, das plötzlich im Kontext ihrer Popsongs auftauchte, schien die Situation zu verdeutlichen: Ich vermute, ihr Vater hat sie an die US-Musikszene, primär an Jay-Z, verkauft, damit aus ihr eine lebenslange „Goldmarie“ wird. Sie fungierte jedoch nur als Spielzeug, während das große Geld von den Marionettenspielern im Hintergrund abgezogen wurde, die jeden ihrer Schritte und jede ihrer Bewegungen streng kontrollierten. Ich bin mir sicher, dass sie zudem permanent auf eine strenge Diät gesetzt wurde, bei der sie sich fast ausschließlich von Nahrungsergänzungsmitteln und Obst-Smoothies ernähren durfte und ständig hungern musste, um so schlank zu bleiben.
Sicherlich wurden auch ihre Beziehungen kontrolliert. So durfte sich etwa ein junger Rapper auf einer Party zu ihr gesellen und sie bezahlt anbaggern. Dieser Typ wirkte auf mich völlig unreif – wie ein Statist in viel zu großen Kleidern, der wie ein Kleiderständer mit einer Schleife um den Hals aussah. Er wirkte nicht wie ein gestandener Mann, sondern wie ein zu früh erwachsen gewordenes Küken, das komplett die Orientierung verloren hatte. Man hat ihn ihr sicher ganz bewusst zugeschanzt: Für einen solchen Clown konnte sie keine echten Gefühle entwickeln. Das war das Wichtigste für die Hintermänner: Sie sollte ihre jugendliche Unschuld niemals dadurch verlieren, dass sie sich ernsthaft in einen Mann verliebt, der sie erwidert und ihr die nackte Wahrheit über ihre Manipulatoren offenbart – nämlich, dass sie zu 10.000 Prozent unter dem Einfluss von Programmen zur Bewusstseinskontrolle (Mind Control) steht. Solange sie sich dessen nicht bewusst war, während man ihr den roten Teppich ausrollte und sie als „Königin des Pop“ feierte, war niemand mutig genug, sich mit den Drahtziehern im Hintergrund anzulegen, um ihr die Augen über diese totale Kontrolle zu öffnen.
Das Bild, das urplötzlich in ihren Videos auftaucht, ist in diesem Zusammenhang sehr interessant: Von oben rinnt eine rote Flüssigkeit über ein weißes Blatt, welches sie repräsentieren soll. Es zeigt ein kleines Mädchen, das nur mit einer Unterhose bekleidet ist. Das Auffällige dabei ist, dass das Mädchen eine Krone trägt – allerdings nicht auf dem Kopf, sondern direkt vor den Augen. Was sagt uns das? Ihre Konditionierung muss mit Gold und Reichtum zu tun haben. Unter der Krone sieht sie metaphorisch nur Gold; sie befindet sich in einem permanenten Rausch, weil sie in kürzester Zeit berühmt und extrem reich wurde, sodass sie sich Luxusvillen mit Swimmingpools kaufen konnte. Wer würde da schon Nein sagen? Als ich diesen Rapper sah, in den sie sich angeblich verliebt haben soll, dachte ich mir nur: „Mein Gott, das ist doch selbst noch ein Kind, das den Erwachsenen spielt. Warum verliebt sie sich in so eine Null?“ Weil es so geplant war und nicht ihrem freien Willen entsprach. Zusammenfassend lässt sich das Bild so deuten: Das weiße Blatt steht für Rihanna, das rote Blut rinnt von oben über das Blatt und über das halbnackte Mädchen mit der goldenen Krone vor den Augen. Bemerkenswert ist, dass die Krone selbst nicht rot verschmiert war. Dieses Mädchen schwimmt nun im Reichtum und wird überall als Star gefeiert – und das bereits im Alter von 16 Jahren.
Es steht zu befürchten, dass die Gerüchte wahr sind, wonach Jay-Z sie als 16-Jährige zu seiner Freundin machte und sie mehrfach missbrauchte. In diesen Kreisen bestimmter Musikstars scheint ein Missbrauch junger, unerfahrener Frauen zum System zu gehören; dies war der eigentliche Beginn ihrer Karriere. Dass hier Liebe im Spiel gewesen sein soll, kann man nur glauben, wenn man die Hintergründe nicht versteht. Er wollte ihren Willen durch Traumatisierung brechen. Als Gegenleistung durfte sie Karriere machen, was jedoch erst mit dem Beginn der Beziehung zu Jay-Z richtig anlief. Niemand sagte ihr, dass man aus ihr ein folgsames Püppchen machen wollte. Genau das ist der einzige Zweck solcher Demütigungen, die psychisch so tief sitzen, dass sie den goldenen Käfig aus Angst vor dem sozialen Absturz nie wieder verließ. Es ist kaum verwunderlich, dass Rihanna auf das, was Jay-Z ihr antun sollte, bereits durch ihre Kindheit vorbereitet war: Ihr Vater war Alkoholiker und schlug sie und ihre Mutter regelmäßig. In ihrem Elternhaus lernte sie früh, sich um des lieben Friedens willen zu fügen.
Genau solche traumatisierten Mädchen sind die perfekten Opfer für die Musikindustrie oder Hollywood, da sie oft keine starke eigene Meinung vertreten und stets versuchen, die Erwartungen anderer zu erfüllen. Dass sie unter Fremdbestimmung steht, fiel unter anderem auf, als sie den Werbetext für ihre neue Make-up-Linie vortrug. Das war ein Text, der wie ein klassisches psychologisches Beeinflussungsprogramm aufgebaut war, vollgepackt mit repetitiven Phrasen, die den Zuschauer manipulieren sollen, bis er nicht mehr klar denken kann und glaubt, durch dieses Produkt so attraktiv wie Rihanna zu werden. Wer sich für die Methoden der mentalen Manipulation interessiert, sollte sich diesen Werbetext anhören, der derart suggestiv formuliert ist, dass man sich seiner Wirkung nur schwer entziehen kann. Es wäre fast ein Thema für Universitäten, um zu untersuchen, wie solche sprachlichen Formeln in modernen Marketingtexten gezielt zur Beeinflussung eingesetzt werden; die Perfektion dieser Methoden ist erstaunlich. Rihanna selbst bemerkt das natürlich nicht; sie transportiert diese Botschaften unbewusst, um die Konsumenten an die Marke zu binden.
Ich habe ihre Outfits bei Galaabenden und auf dem roten Teppich oft beobachtet. Sie waren teilweise grandios, solange man das Elend des kleinen Mädchens hinter dem ganzen Pomp ausblenden konnte. Doch plötzlich wurden ihre Outfits vollkommen geschmacklos: Einmal erschien sie auf dem roten Teppich in einem extrem unvorteilhaften Kleid, das weder ihre gute Figur noch ihre Formen zur Geltung brachte, weil überall...

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